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Zwei Titel bei der "Wenn-dann-Meisterschaft"

Norddeutsche Meisterschaften (Halle) in Berlin am 31.01./01.02.2015

​Andreas Lange (396) lief in Berlin zum ungefährdeten Sieg.                     Foto: Meyer

Die Norddeutschen Titelkämpfe in Berlin lagen terminlich zwischen Baum und Borke und waren deshalb nicht nur für die Athleten des  Laufteam Braunschweig eine sogenannte „Wenn – dann-Meisterschaft“ („Wenn ich die DM-Quali schon habe, dann laufe ich in Berlin vielleicht Unterdistanz, vielleicht auch Überdistanz,  vielleicht aber auch gar nicht.“). Die Vereine meldeten allen Eventualitäten entsprechend üppig, die Teilnehmerlisten der Felder vor Ort waren dann aber nur halb so lang wie die Meldelisten.

Drei Tage nach seinem verspäteten Saisoneinstand in Düsseldorf (800 Meter in 1:50,50 Minuten) entschloss sich Andreas Lange spontan, die Meldung für Berlin zu realisieren. Er setzte sich nach verbummelter erster Rennhälfte  an die Spitze und lief in 1:50,98 Minuten mit 25 Metern Vorsprung auf  den Berliner Sebastian Dennis zum ungefährdeten Sieg.

„Es geht in kleinen Schritten vorwärts. Nach meiner Verletzung fehlen mir 10 Trainingstage. Immerhin war ich in Berlin nur auf den letzten 20 Metern kaputt. In Düsseldorf war ich es auf den letzten 200 Metern bei fast gleicher Zeit“, merkte der LG-Neuzugang nach dem Rennen an. Sören Ludolph und Steffen Brümmer („ …wenn ich wieder fit bin …“) fehlten nach Erkrankung beziehungsweise Verletzung

 

Karsten Meier versuchte sich nach seinem 3000-m-Sieg mit DM-Norm bei den Landesmeisterschaften eine Woche zuvor auf der für ihn kurzen 1500-Meter-Strecke. In einem unruhigen Rennen übernahm er eingangs der letzten Runde mit hartem Antritt die Spitze und verteidigte sie bis ins Ziel hinein vor Johannes Raabe (LG Hannover). Mit der Siegerzeit von 3:55,33 Minuten kam er seiner Freiluftbestleistung sehr nahe. Fabian Brunswig freute sich über Rang drei in 3:59,80 Minuten.

 

Da der wie Karsten doppelt gemeldete Florian Pehrs die 1500-Meter-Norm für die Hallen-DM am 21./22. Februar in Karlsruhe bereits unterboten hatte,  riskierte er in Berlin über 3000 Meter von den Spitze laufend eine Qualifikationsjagd über 3000 Meter. Der Mut (vielleicht auch Übermut?) wurde nicht belohnt. Florian wurde von Hannes Liebach (Berlin) und Kilian Grünhagen (Unterlüß) überholt, blieb  in 8:27,96 Minuten als Dritter hinter der Norm von 8:16 Minuten und kann sich bei der DM somit ohne Wenn und Dann auf die 1500 Meter konzentrieren. Das hat ja auch etwas Gutes.

 

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