​Doppelsieger Viktor Kuk.                         Foto: Großmann

Viktor verputzt zwei Berliner

Norddeutsche Meisterschaften in der Halle

Hannover (06./07.02.2016) Für zwei Berliner Läufer dürfte die Erinnerung an die Norddeutschen Meisterschaften in Hannover mit einem durch Viktor Kuk verursachten Magengrummeln verbunden sein. Viktor rannte am ersten Tag Hannes Liebach (SCC Berlin) bei seinem Sieg über 1500 Meter in der letzten Runde davon und gewann in 3:51,37 Minuten. Die Ränge drei und fünf gingen an Florian Pehrs und Steffen Brümmer. Tags darauf über 800 Meter stand Viktor im schnellsten von drei Zeitläufen neben Dennis Krüger, dem DLV-Freiluftmeister der vergangenen beiden Jahre an der Startlinie. Krüger setzte auf einen Start-Ziel-Sieg und musste nach 600 Metern feststellen, dass sich Viktor nicht abschütteln ließ. Einen Überholversuch Viktors in der Kurve konterte er mit kraftvollem Oberarm-Quereinsatz. Viktor aber ließ nicht locker und rang den Favoriten auf den letzten Metern zur Begeisterung der Braunschweiger Delegation in 1:51,72 zu 1:52,06 Minuten nieder. Über 3000 Meter gab es ein weiteres Duell zwischen je einem Braunschweiger und Berliner Läufer. Karsten Meier hatte die DM-Quali von 8:14 im Sinn, machte entsprechend Tempo und erfüllte sein Ziel in 8:12,41 Minuten. Dass er zum Schluss von Hannes Liebach überspurtet wurde, war ihm nicht wichtig und für Hannes ein wenig Magengrummeln-Linderung. Erwähnt werden muss hier noch der Auftritt von Max Dieterich. Das aus der Gruppe von Kolja Kloke und Süleyman Kuzguncu hervorgegangene Lauftalent wurde mangels Angebots in seiner Altersklasse (U18) in die U20 hochgemeldet, belegte dort im schnellsten von drei Zeitläufen Rang vier, unterbot seine Hallenbestzeit um knapp 5 Sekunden und knackte mit seiner Zeit von 1:59,09 Minuten gar die Norm für die U20-Hallen-DM.