Serien bei den NLV-Meisterschaften Langstrecken/Langstaffeln ausgebaut

Landesmeisterschaften Langstrecke/Langstaffeln (Neustadt am Rübenberge, 26. April 2015)

​Gemeinsamer Start der Männer und Junioren mit Laufteam-Mitgliedern Karsten Meier, Sören Ludolph und Steffen Brümmer.        Foto: Bern-Uwe Meyer

Den einen ist es ein stressfreier Einstieg mit geselliger Note in die Bahnsaison, den anderen eine eher lästige Pflicht und den Dritten ein willkommener Anlass, Nützliches mit Angenehmem zu verbinden. Die Rede ist von den NLV-Titelkämpfen über die Mittelstreckenstaffeln und Bahn-Langstrecken.

 

Über 3 x 1000 m der Männer hatten Sören Ludolph, Viktor Kuk und Andreas Lange wenig Mühe, den Titel zum fünften Mal in Folge nach Braunschweig zu holen. Speziell Sören auf Position 1 und Andreas als Schlussläufer waren nach ihren anstrengenden DLV-Trainingslagern in Flagstaff (Sören) und Kenia (Andreas) froh, dass sie dabei nicht an ihre ohnehin weitgehend verbrauchten und sich in der Phase der Auffüllung (auf höherem Niveau, wie die Trainingslehre meint) befindlichen Reserven gehen mussten. Viktor Kuk lief kraftvoll wie immer und wurde mit der schnellsten Einzelzeit gestoppt. Das Trio gewann in 7:28,64 Minuten. Zweiter im gemeinsamen Rennen der Männer und Junioren und damit Titelgewinner in der U23 wurden Steffen Brümmer, Gerwin Meier und Fabian Brunswig. Karstens jüngster Bruder Gerwin rannte dabei kaum langsamer als Viktor und klopfte mit der zweitschnellsten Einzelzeit aller Teilnehmer schon mal an die Tür zu den heiligen Hallen des Laufteam Braunschweig.

 

Über 10.000 Meter der Männer stieß Florian Pehrs in die Lücke, die durch das Fehlen des gegenwärtig stärksten Laufteam-Langstrecklers Karsten Meier und des dauerverletzten Heiko Baier entstanden ist. Florian gewann in 32:26,87 Minuten, erbeutete nach seinem Crosslaufsieg über Karsten Meier damit den zweiter NLV-Meisterwimpel 2015 und sorgte mit seinem Erfolg für den 6. Braunschweiger 10.000-Meter-Sieg in Folge. Die Galerie seiner Vorgänger kann sich sehen lassen: Stephan Koch (2010), Heiko Baier (2011 und 2012), Musa Roba (2013), Heiko Baier (2014).

​Florian Pehrs (47) hatte alles im Griff.                Foto: Markus Scholtysek