Ohrdruf wird zum Laufteam-Wallfahrtsort

DM 10.000 m (Ohrdruf, 2. Mai 2015): Titel für Fate Tola bei den DLV-Meisterschaften über 10.000 Meter

Der Name Ohrdruf klingt leicht gewalttätig und nach verletztem Horchorgan, weckt  innerhalb des Laufteam Braunschweig aber nur positive Assoziationen. 2005 wurde Luminita Zaituc dort DLV-Meisterin im Halbmarathonlauf, 2007 gewannen Embaye Hedrit, Georg Diettrich und Vitali Müller in dem Örtchen nahe Gotha bei den DLV-Meisterschaften im Crosslauf den Mannschaftstitel und Musa Roba berichtet noch heute mit strahlenden Augen, wie er in Ohrdruf seine 10.000-Meter-Bestzeit von 28:41 rannte. Und nun startete dort Musas Ehefrau Fate Tola Geleto bei der DM über 10.000 Meter.  

 

Natürlich blieb ihr bei diesen Vorgeschichten nichts anderes übrig, als zu siegen. 20 Tage nach dem Marathon von Wien hatte sie nur die von dem  langen Kanten stammende Restmüdigkeit zum Gegner. Nach einer lockeren ersten Rennhälfte in 17:00 Minuten steigerte sie das Tempo und gewann in 33:30,32 Minuten klar vor der DLV-Nachwuchshoffnung Isabell Teegen aus Rönnau. Zur Siegerehrung erhielt sie ein 5-Liter-Fass Köstritzer Dunkelbier, für das das abstinent lebende Ehepaar laufteamintern noch einen geeigneten Abnehmer fand. Man hilft ja, wo man nur kann!

 

Karsten Meier, ebenfalls Abstinenzler und nicht der Dunkelbier-Abnehmer, wird Ohrdruf ebenfalls in angenehmster Erinnerung behalten. Er lief im 10.000-Meter-Rennen der Männer stets in der von Runde zu Runde schrumpfenden Spitzengruppe, zeigte sich ab Kilometer sechs mehrfach mutig bis übermütig ganz vorne und freute sich nach dem Zieleinlauf über seine Zeit von 29:42,31 Minuten ebenso wie über den fünften Platz  unter 32 Teilnehmern.

 

Hand drauf: Ohrdruf, wir kommen wieder!

​Fate Tola holte klar den Titel.     Foto: Kiefner

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