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Mit Teamwork zu Titeln und DM-Qualis

Karsten dringt in einen neuen Leistungsbereich vor - Viktor holt sich gleich drei Landestitel

Hannover, 24./25. Januar 2015
 

Ein schweres Stück Arbeit war die Verteidigung aller vier im Vorjahr errungenen Titel bei den Landesmeisterschaften in Hannover gegen die stärker gewordene Konkurrenz.

Über 1500 Meter der Männer gewann Viktor Kuk nach hartem Zweikampf vor dem aufstrebenden Kilian Grünhagen (LG Unterlüß). Dass er mit seiner Siegerzeit von 3:49,72 Minuten auf Anhieb die Norm für die Ende Februar in Karlsruhe stattfindenden DLV-Hallenmeisterschaften erfüllte, verdankt er auch seinem Laufteam-Kollegen Karsten Meier, der einen Kilometer lang für hohes Tempo sorgte und dann absprachegemäß ausstieg. Zweiter Laufteam-Nutznießer der flotten Fahrt war Florian Pehrs, der als Dritter in 3:50,84 Minuten ebenfalls die auf 3:53,0 Minuten festgelegte DLV-Qualifikation unterbot. Über 3000 Meter revanchierte sich Florian für Karsten Meiers Dienstleistung, indem er unter Verzicht auf eigene Platzierungschancen während der ersten Rennhälfte für diesen den Hasen spielte, nach 1500 Metern in 4:05 Minuten die Bahn verließ und seinen Trainingspartner per Anfeuerung auf der zweiten Hälfte begleitete. Karsten siegte, überrundete dabei fast das gesamte Feld und drang mit 8:09,99 Minuten in einen neuen Leistungsbereich vor. Das Ticket für Karlsruhe hat auch er damit viel leichter als erwartet gelöst. Unserem mit Erkältung zuhause gebliebenen Titelverteidiger Heiko Baier rückt die Konkurrenz aus dem eigenen Lager dicht auf die Pelle. Vielleicht kann er ja bald nachlegen.

 

​Viktor Kuk holte sich in Hannover drei Titel. Archiv-Foto: Sack
​Karsten Meier unterbot leichter als erwartet die DM-Norm.             Archiv-Foto: Scholtysek

Da Titelverteidiger Sören Ludolph ebenfalls erkältungsbedingt ausfiel und Neuzugang Andreas Lange nach gerade überstandener Verletzungspause auf Einzelstarts noch verzichtete, war die Situation vor der Entscheidung über  800 Meter offen. Viktor Kuk nutzte die Chance und holte sich  mit einem Start-Ziel-Sieg in 1:53,15 Minuten seinen zweiten Titel vor dem erneut unermüdlich attackierenden Kilian Grünhagen.

Für  die Verteidigung des Titels über 3 x 1000 Meter gegen die neu gegründete Startgemeinschaft mit Athleten aus Osnabrück, Leer und Kirchdorf (unser Namensvorschlag: Startgemeinschaft Osnaleki) mussten Viktor und Florian zum Abschluss der Veranstaltung ein drittes Mal innerhalb von knapp 24 Stunden auf die Bahn. Sie erarbeiteten einen Vorsprung von 10 Metern, den Schlussläufer Andreas Lange bis ins Ziel hinein mit entspanntem Tempolauf leicht hielt.  Für ihn war das ein stressfreier Einstand im neuen Trikot, das ihm prima steht. Das Trio gewann in 7:33,64 Minuten vor  Osnaleki und dem neuen Club „Hannover Athletics“, auf Deutsch und weniger elegant: „Leichtathletik Hannover“. Jaja, die Namen.

 

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