Trotz Blackout Titelverteidigung über 3000 m Hindernis

Gelungener Bahnsaisoneinstieg für Läufer der LG Braunschweig

Viktor Kuk bewältigte alle Hindernisse souverän und verteidigte in Zeven seinen Landestitel sicher.                          Foto: Jörg Großmann

Zu Beginn der Bahnsaison der Leichtathleten mischten die Laufteam-Mitglieder am vergangenen Wochenende an unterschiedlichen Orten ordentlich mit.

Viktor Kuk verteidigte in Zeven seinen Niedersachsentitel über 3.000 Hindernis, baute allerdings einen Blackout besonderer Sorte ein. In der zweiten Runde bog der 1.500 Meter-Spezialist nicht zum ersten zu überlaufenden Wassergraben ein, wurde ausgangs der Kurve von Kampfrichtern gestoppt, kehrte um und nahm dann den regelgerechten Weg. Aus 20 Metern Vorsprung wurden so zunächst 50 Meter Rückstand. Diese holte der MTV-Athlet zügig auf das Feld auf, setzte sich wieder ab und siegte am Ende locker mit fünf Sekunden Vorsprung in 9:14 Minuten. Junior David Brecht hatte tags zuvor an derselben Stelle in einem Männerrennen mit deutlich gesteigerter Bestzeit von 3:56,53 Minuten als Fünfter über 1.500 Meter einen selbst nicht so gut erwarteten Saisoneinstieg abgeliefert. Damit unterschritt er die erforderliche Norm zur Teilnahme bei den deutschen U23-Meisterschaften, die im württembergischen Heilbronn ausgetragen werden.

Der U20- Jugendliche und Vorjahrsdritte der Jugend DM über 800 Meter, Max Dieterich, erzielte auf seiner Spezialstrecke in Dresden trotz gerade erst überstandener Krankheit als Fünfter in einem schnellen Männerlauf mit 1:52,31 Minuten eine sehr gute Zeit, die nur sieben Zehntelsekunden unter seiner Bestzeit lag. Das gibt Hoffnung für seinen großen Traum, die Qualifikation für die Jugend-WM in Tampere. Schnell laufen wollte in diesem Rennen eigentlich auch Julius Lawnik. Nur machte er sich zu spät auf den Weg angesichts des Pfingstreiseverkehrs und musste unverrichteter Dinge wieder umkehren. Ein Fauxpas, der dem 1.500-Spezialisten wohl nicht ein zweites Mal passieren wird.

Der Dritte im Bunde der amtierenden deutschen Staffelmeister über 3 x 1.000 Meter Staffel, Andreas Lange, legte derweil als Siebter eines sehr stark besetzten internationalen Rennens in Karlsruhe die 1.500 Meter in 3:47,15 Minuten zurück und zeigte sich über seinen Saisoneinstand ob der auch für Außenstehende klugen Renneinteilung nach mehrmonatiger Verletzungspause zufrieden. Die DM-Norm von 3:49,00 Minuten unterschritt er damit gleich im ersten Anlauf.