Kurzes Oval, Stock und Stein und lange Asphaltstrecken

Halle, Cross und Straße von Januar bis April 2017

Sie sammelten wieder reichlich Einzel- und Mannschaftserfolge. Die bisherige Ausbeute unserer Laufteamathleten anno 2017 kann sich schon jetzt sehen lassen:

Fangen wir einfach mit der Hallensaison an

​Neuzugang Julius Lawnik feierte in der Halle ein erfolgreiches Debüt.

Bei den niedersächsischen Hallenmeisterschaften waren die Mittelstrecken der Männer wieder einmal fest in Braunschweiger Hand: Die 800 Meter und 1.500 Meter teilten sich Viktor Kuk und Andreas Lange schiedlich - friedlich auf, nur in etwas ungewohnter Reihenfolge: Der von den 800 Metern kommende Andreas setzte Viktor über 1.500 Meter schachmatt, nachdem der von den 1.500 Metern kommende Viktor über 800 Meter Andreas bezwungen hatte. Verkehrte Welt, aber mit durchweg sehr ansprechenden Zeiten.  Unsere “Neuerwerbung“ Julius Lawnik hatte am ersten Tag einen Ausflug auf die 3.000 Meter gemacht: Ergebnis war ein klarer Sieg in 8:19 Minuten und die Gewissheit, dass die Ausdauer stimmt.  Ganz nebenbei gewannen die drei dann auch noch die 3 x 1.00 Meter in 7:20 Minuten, einer Klassezeit für Landesmeisterschaften. Für Henrik Wagner war all das genug Ansporn, seinerseits die 3.000 Meter bei den U20-Jugendlichen mit 8:59 Minuten klar für sich zu entscheiden. Schade nur, dass Julius dann krank wurde, die Männer-Staffel also platzte und er auch bei Deutschen Hallenmeisterschaften wegen des beginnenden DLV-Trainingslagers (tolle Planung des DLV) nicht dabei sein konnte. Dafür zeigten sich in Leipzig Viktor und Andreas - dieser trotz Erkältung -  auf der Höhe des Geschehens. Sie belegten hintereinander die Plätze vier und fünf, und dies mit zumindest aus Sicht der Fans (die Jungs sind ja eh nie zufrieden) überzeugenden Zeiten von 3:47 bzw. 3:49 Minuten.

Mexiko-Max Dieterich verspürte bei seine ersten Deutschen in der U 20 schon eine rauere Luft, hielt sich aber prächtig. Lockerer Vorlaufsieg, dann jedoch fehlten im Finale bei enormen Tempo vorn jedoch etwas die Kräfte in den Beinen und im Kopf. Trotzdem: Der 8. Platz ist für den jungen Burschen bestimmt genug Motivation für den Sommer.

Durch den Wald, im Sand und im Schlamm

Bei den niedersächsischen Crossmeisterschaften in Bergen bei Celle war es auch Viktor Kuk, der die Mittelstrecke beherrschte und gemeinsam mit den wie immer mannschaftsdienlichen Steffen Brümmer und Florian Pehrs – sollen wir sagen, natürlich – die Mannschaftswertung für die LG Braunschweig sicherte. Die Langstrecke machte Florian auch noch und steuerte seinen Anteil zum Mannschafterfolg mit Nils Steinert und Paul Lennart Kruse bei, der obendrein noch den Einzeltitel einheimste. David Brecht hielt sich bei der männlichen Jugend mit dem Einzeltitel schadlos, gemeinsam mit Henrik Wagner und Sikko Tammena sprang auch der Mannschaftserfolg heraus.  

Naturgemäß viel höher hingen die Trauben bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Löningen. Viktor Kuk schloss seine Klasse-Wintersaison mit dem 7. Platz auf der Mittelstrecke ab, der Mannschaft gemeinsam mit Andreas Lange und Florian Pehrs blieb mit dem vierten Platz die Holzmedaille. Wir meinen: Das war kein Holzlauf, sondern ein Erfolg.

Noch doller war allerdings der zweite Platz bei den Mannschaften der U 20 – Jugend. David, Henrik und Max liefen fast hintereinander ein und blieben nur fünf Punkte hinter den Siegern aus Passau, aber – und das war viel wertvoller-  zwei Punkte vor Leipzig, Hanau und Karlsruhe. Chappeau, die jungen Herren.

​Viktor Kuk war auf Landesebene nicht zu schlagen.                                               Foto Minnich

On the road again

​Fate Tola siegte beim Hannover-Marathon. Archiv-Foto: Kiefner

Es gibt ihn wieder laufend, den Karsten Meier, und wie. Nach langer Verletzungspause ist er zurück. In Hannover bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften wurde er Gesamtzehnter, das bedeutete zugleich den fast schon angestammten achten Platz in der Männer -  Hauptklasse und bei seinen 1:06:423 Stunden machte sich nur noch ganz zum Schluss die quälend lange Pause etwas bemerkbar. Für die Männermannschaft sprang gemeinsam mit dem ewig jungen Andreas Kuhlen und Paul Lennart Kruse ein sehr achtbarer vierter Platz heraus.

Die Hauptattraktion für die Veranstalter des Hannovers – Marathontages war allerdings unsere Fate Tola. Streckenrekord und Bestzeit wollte sie, dazu langte es nicht ganz, aber der klare Sieg mit 2:27:48 Stunden wurde es schon, ein Sieg mit knapp sechs Minuten Vorsprung und die Gewissheit, dass die WM in London im August kommen kann. Dort will Fate unter die ersten Acht der Welt. Man kann es ihr schon zutrauen.

Fazit

Läuferinnen und Läufer, bitte macht weiter so, ganz besonders im Sinne unseres Berni Bröger, der unser Herz und Mittelpunkt gewesen ist und jedenfalls in unseren Köpfen weiter sein wird.

Heiko Baier, Andreas Kuhlen und Tim-Niklas Schwippel hießen übrigens der Erste, der Zweite und der Vierte der niedersächsischen 10-km-Straßen-Meisterschaften in Hannover - Bothfeld. Müßig zu berichten, wer dann wohl die Mannschaftswertung gewonnen haben könnte.

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