Andreas Kuhlen wird dreifacher deutscher Meister

Ehemaliges Laufteam-Mitglied räumt bei den deutschen Seniorenmeisterschaften alle Titel im Laufbereich ab

Andreas Kuhlen (Mitte) feierte in Mönchengladbach gleich drei deutsche Meistertitel.                                      Foto: privat

Das ehemalige Laufteam-Mitglied Andreas Kuhlen hat der LG Braunschweig in vergangenen Jahren in der Hauptklasse zahlreiche Erfolge beschert. Er startet immer noch für die LG und kann immer noch mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen. Andreas gehört seit diesem Jahr der Altersklasse M35 an und nutzte die damit einhergehende Möglichkeit, erstmals an den deutschen Meisterschaften der Senioren teilzunehmen. Mit über 1300 Teilnehmer aus 751 Vereinen erfreuten sich die Titelkämpfe in Mönchengladbach auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. Andreas peilte bei seinem Debüt im Seniorenbereich das Tripel an, indem er alle drei angebotenen Laufstrecken für sich entscheidet. Zunächst stand die 800-m-Mittelstrecke an. In einem spannenden Zweikampf mit Stefan Gerber aus dem Bayrischen Bühlertal setzte er sich in 1:58,26 Minuten auf der Zielgeraden durch und durfte sich über DM-Gold freuen. Am zweiten Tag gelang im das Kunststück, in einem sehr taktisch geprägten Rennverlauf auch den Sieg über 1500 m zu erringen. Am Abschlusstag krönte Kuhlen seine DM-Teilnahme mit dem Sieg über die 5000-m-Langstrecke. Eine Zeit von 15:18,61 Minuten waren erforderlich geworden, um seinen ärgsten Widersacher aus Hannover in Schach zu halten und das Tripel damit perfekt zu machen.

Zeitgleich fanden im Baden-Württembergischen Heilbronn die deutschen Meisterschaften der Junioren statt. David Brecht, der ein Jahr zuvor Bronze über 5000 m in der U20 errungen hatte, zeigte sich im ersten U23-Jahr mit seinem Abschneiden nicht zufrieden. Bei sehr warmen Temperaturen über 30 Grad kam der LG-Langstreckler nicht gut zurecht, als nach langsam angegangenem Rennen die Spitze das Tempo nach dem dritten Kilometer deutlich verschärfte. In 15:36,03 Minuten blieb er nahezu eine Minute hinter seiner persönlichen Bestleistung und musste sich am Ende mit dem vierzehnten Rang zufrieden geben. "Alles in allem verbuche ich das Rennen aber als wertvolle Erfahrung im ersten U23-Jahr" zog Brecht das Fazit mit Blick auf das nächste Jahr. Am Folgetag ging Brecht gemeinsam mit Sikko Tammena und Henrik Wagner noch über 3 x 1000 m an den Start. Hier sprang nur der elfte Rang unter 16 Mannschaften heraus, was auch dem Fehlen vom stärksten Läufer Max Dieterich verschuldet war, der nach den vielen schnellen Rennen der letzten Wochen im Zuge der Versuche zur WM-Qualifikation für einen Einsatz nicht fit genug war und so eine Chance auf eine Medaille in die Ferne gerückt war.

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