Max Dieterich verpasst trotz guter Leistung Medaille über 800 m

Laufteam-Athlet setzt auf eine Revanche im Sommer

​Max Dieterich (438) im Finallauf über 800 m der U20. Foto: Dieterich

Wie bereits im Vorjahr  ging Laufteam-Athlet Max Dieterich bei den deutschen Hallenmeisterschaften der U20 an den Start. Im Vorfeld der Titelkämpfe hatte er beim Indoor-Meeting in Erfurt seine Saisonbestleistung deutlich auf 1:52,03 Minuten verbessert und sich erneut auf Position zwei der aktuellen deutschen Bestenliste geschoben. Dabei lief die bisherige Wintervorbereitung alles andere als optimal. Im November und Dezember musste er in der Summe vier Wochen krankheitsbedingt aussetzen. Hinzu kamen immer wieder kleinere Verletzungen, die ihm beim Formaufbau bremsten. Auch zuletzt musste er aufgrund einer Verhärtung im hinteren Oberschenkelmuskel auf wichtige Trainingseinheiten verzichten, sodass ein Start bis zuletzt auf der Kippe stand. Dank der guten Arbeit des Physiotherapeuten konnte eine Teilnahme noch im letzten Moment ermöglicht  werden. Der LG-Nachwuchshoffnung blieb dennoch die ersehnte Medaille oder gar der Titel verwehrt. Nach einem sicheren, wenngleich durchaus anstrengenden Vorlaufsieg in der zweitschnellsten Zeit aller Teilnehmer tags zuvor fand der Athlet des MTV Braunschweig im Endlauf mit vielen, etwa gleichstarken Läufern nicht die optimale Ausgangsposition für seinen von allen Konkurrenten gefürchteten Endspurt. Drei der vier Runden musste er auf der zweiten Bahn zurücklegen, was aufgrund der zusätzlichen Meter Kraft kostete. So blieb am Ende ein guter fünfter Platz in schnellen 1:53,38 Minuten. Die Medaillengewinner um den Sieger Oskar Schwarzer aus Groß Gerau waren allerdings etwa eine Sekunde flotter unterwegs. Max setzt jetzt auf eine Revanche im Sommer. Das Zeug dazu hat der letztjährige Dritte der Freiluftmeisterschaften allemal. Ein weiteres wichtiges Saisonziel stellt die Qualifikation für die U20-Weltmeisterschaften im finnischen Tampere dar.