Karsten Meier durchbricht persönliche Schallmauer

5.000-Meter-Bestzeit um mehr als zehn Sekunden gesteigert

Im belgischen Heusden-Zolder versammelt sich alljährlich die internationale Mittel- und Langstreckenfamilie, um auf die Jagd nach Bestzeiten zu gehen. Mit Karsten Meier, Andreas Lange und Max Dieterich waren in den zahlreichen Zeitläufen auch in diesem Jahr drei Athleten der LG Braunschweig am Start.

Während Andreas Lange über 1.500 Meter als Fünfter seines Laufes mit 3:49,78 Minuten deutlich unter seinen Möglichkeiten agierte, nutzte Karsten Meier die Gunst der Stunde über 5.000 Meter. Der MTV Braunschweig-Athlet blieb zum ersten Mal in seiner Karriere unter 14 Minuten – einer Art Schallmauer für viele Läufer der nationalen Klasse – und pulverisierte seine bisherige Bestzeit im dritten von sechs Zeitläufen um satte elf Sekunden auf 13: 51,32 Minuten. „Das war eines dieser Rennen, die man nur alle paar Jahre erwischt. So gut habe ich mich selten gefühlt. Der letzte Kilometer war mit 2:41 Minuten sogar der Schnellste“ freute sich Karsten, der als Achter weniger als drei Sekunden hinter dem deutschen 10.000 Meter- und Halbmarathonmeister Simon Boch (5. Platz) ins Ziel kam.

​Karsten Meier (rechts) einige Woche zuvor bei seinem Einsatz bei den Norddeutschen Meisterschaften.               Archiv-Foto: Bernd-Uwe Meyer

Damit schob sich der Langstreckler auf Platz Sieben der aktuellen deutschen Bestenliste nach vorn, kann spätestens jetzt getrost zur nationalen Spitze gezählt werden und darf sich auch für die Anfang September anstehenden Deutschen Meisterschaften über 10 km auf der Straße einiges ausrechnen.

Max Dieterich bestritt in Belgien über 800 m sein erstes internationales Rennen und konnte nach verbummelter erster Runde seine persönliche Bestmarke nicht ganz angreifen. In 57 Sekunden lief er nach einer Stadionrunde als letzter durch, war dann 100 Meter vor Ziel Erster und wurde auf den letzten Metern noch von einem Niederländer eingefangen. In 1:53 Minuten lief er im Bereich seiner Bestzeit, konnte jedoch sein Ziel, im Vorfeld der Deutschen Jugendmeisterschaften nochmals eine deutliche Steigerung zu erzielen, nicht umsetzen. „Er darf noch lernen“, sagte der Landestrainer Jörg Voigt, zu dem er nun ins Sportinternat nach Hannover ab dem 1. August wechselt und sich dort intensiver seiner leistungssportlichen Laufbahn widmen wird. Damit geht Max den gleichen Weg, den seinerzeit Sören Ludolph beschritten hatte.

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