Gelungener Einstieg in die Bahnsaison mit Bestzeit und Normen

Heiko Baier wie Phönix aus der Asche

Gleich vier Spitzenläufer der LG Braunschweig zog es zum Saisoneinstand auf dem 400 Meter-Oval am vergangenen Wochenende nach Karlsruhe und Tübingen, um in gut besetzten nationalen und internationalen Rennen auf Normenjagd zu gehen. Es war ein Ausflug in den Süden, der sich für alle lohnte. Andreas Lange, Julius Lawnik, Heiko Baier und der U 20-Jugendliche Max Dieterich erfüllten problemlos die Qualifikationszeiten für die Deutschen Meisterschaften.

​Julius Lawnik verpasste in Tübingen nur knapp seine persönliche Bestleistung.                Foto: Kiefner

Gleich zwei Rennen binnen 24 Stunden bestritt Andreas Lange. Zunächst erzielte der ehemalige Deutsche Meister über 800 Meter auf seiner neuen Hausstrecke, den 1.500 Meter, bei der Laufnacht in Karlsruhe als Dritter des A-Laufes mit 3:45,21 Minuten gleich eine neue persönliche Bestzeit, um tags darauf beim Soundtrack in Tübingen auch die DM-Norm über 800 Meter als Fünfter seines Laufs in 1:49,80 Minuten abzuhaken.

Der Neuzugang der LG, Julius Lawnik, war in Tübingen über 1.500 Meter noch schneller unterwegs als sein Vereinskollege Lange zuvor in Karlsruhe. Mit 3:43,78 Minuten blieb der 21-jährige Lawnik, dessen großes Saisonziel die diesjährigen Junioreneuropameisterschaften sind, in einem international besetzten Rennen als Zwölfter nur eine knappe Sekunde über seiner Bestzeit.

Mit einer Zeit von 1:54,39 Minuten fehlten dem Vorjahrsdritten der Deutschen U 18- Meisterschaften Max Dieterich in Karlsruhe nur ganze vier Hundertstel Sekunden zu seiner persönlichen Bestzeit. Damit wurde der 800-Spezialist in einem sehr gut besetzten Jugendlichen-Feld Vierter und hat schon früh in der Saison die Gewissheit, auch in der U20-Jugendklasse national vorn mitmischen zu können.

Aus Sicht von Beobachtern schoss allerdings der Oldie unter den LG-Laufassen, Heiko Baier, unerwartet den Vogel an diesem Wochenende ab. Nachdem es in den beiden vergangenen Jahren sehr ruhig um den Langstreckler geworden war, er sich mit Krankheiten und Verletzungen herumgeplagt und schon an einen Abschied vom Leistungssport gedacht hatte, fand Baier in Karlsruhe zu alter Stärke zurück. Hinter dem späteren Sieger, dem aktuellen Deutschen Meister über 10.000 Meter und im Halbmarathon Simon Boch (13:55,19 Minuten), schwamm er in einem größeren Pulk von Läufern im international besetzten Feld mit und hielt sich als Achter des A-Laufes mit 14:15,87 Minuten ganz hervorragend. Das bedeutete für Baier zugleich die sichere Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen, die im Juli in Erfurt stattfinden werden.

Fazit: Die Spitzenläufer der LG Braunschweig scheinen für die Freiluftsaison bestens gerüstet.

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