Jungspund Max Dieterich knackt die DM-Norm

Laufteam wird bei den Hallenlandesmeisterschaften ihrer Favoritenrolle gerecht

Max Dieterich (542) kurz nach dem Zieleinlauf über 800 m. Dahinter machten Viktor Kuk und Josh Pütz den LG-Dreifacherfolg perfekt.                                   Foto: Thomas Minnich

Das Laufteam hat bei den Hallenlandesmeisterschaften in Hannover ihre Dominanz auf den Mittel- und Langstrecken einmal mehr unter Beweis gestellt. Eine überragende Performance zeigte dabei Jungspund Max Dieterich, der sein erstes Meisterschaftsrennen in der Hauptklasse absolvierte. Über 800 m suchte er mit hohem Grundtempo die Flucht nach vorn, mit dem klaren Ziel, die DM-Hallennorm von 1:53,00 Minuten zu unterbieten. Nur seine Teamkollegen Viktor Kuk und Laufteam-Neuzugang Josh Pütz waren in der Lage, die Verfolgung aufzunehmen. Max ließ bis zum Schluss nicht nach und sicherte sich den Landestitel und in 1:52,78 Minuten auch die DM-Norm für Leipzig. Viktor und Josh komplettierten dahinter den LG-Dreifacherfolg.

Eine klare Angelegenheit stellte Viktors 1500-m-Start dar. Mit satten 14 Sekunden Vorsprung lief er ein einsames Rennen und staubte den Landestitel ab. Auf der Schlussrunde fehlte auch mangels Konkurrenz der nötige Impuls, weiter im Rhythmus zu bleiben, wodurch der LG-Mittelstreckler am Ende um 34 Hundertstel das Ticket für die Deutschen Hallenmeisterschaften verfehlte. Gemeinsam mit Max wird er am kommenden Freitag in Erfurt die 1500-m-Norm nochmals angreifen.

Der 3000-m-Lauf der Männer war in Punkto Spannung wohl kaum zu überbieten. Julius Lawnik und der stark verbesserte David Brecht verfolgten den vom ersten Meter an auf das Tempo drückenden Langstreckler Weldaj aus Pattensen, der ihnen zwischenzeitlich enteilt war.

600 m vor dem Ziel machte sich Julius an die Verfolgung. In der letzten Runde packte der Mittelstreckler dann seinen Turbo aus und stürmte auf der kurzen Zielgeraden scheinbar mühelos an dem Führenden vorbei. David, der sich lange Zeit klug an Julius orientiert hatte, verbesserte seine Bestzeit als Dritter um  mehr als 20 Sekunden. Der vielfache Landesmeister Heiko Baier wurde trotz massiver Interventionen der Brauschweiger Verantwortlichen im schwächeren B-Lauf gesetzt, trat dort mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch an und beendete seinen Lauf als konkurrenzloser Sieger und letztlich einen Platz hinter David als Vierter.

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